Informationen zum Coronavirus

Der Landkreis Lüneburg und die Akteure der Region arbeiten in der Corona-Krise eng zusammen.

Auf diesen Seiten informieren wir Sie über die aktuelle Situation, beantworten die wichtigsten Fragen und liefern Ihnen die richtigen Ansprechpartner.

Aktuelle Situation

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Corona-Sachstand

+++ Update 02. Juni 2020 +++
Aktuell gibt es keine neu bestätigte Corona-Virus-Infektion und damit auch keinen akuten Fall im Landkreis Lüneburg. Seit dem 11. März 2020 wurde das Virus bei insgesamt 166 Menschen nachgewiesen – sie alle sind inzwischen genesen. Unverändert ist zudem die Kennzahl zu Corona-Neuinfektionen: Sie liegt bei Null, da in den letzten sieben Tagen kein COVID-19-Fall im Landkreis gemeldet wurde.

Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten in den vergangenen Tagen 24 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Insgesamt wurden seit Mitte März rund 2.500 Menschen im Diagnosezentrum für den Landkreis Lüneburg auf das Corona-Virus getestet.

Aktuelle Informationen gibt es für Menschen, die nach Niedersachsen zurückkehren oder einreisen. Wer aus bestimmten europäischen Ländern kommt, muss über die dortigen Infektionszahlen informiert sein. Ist die Zahl der Neuinfektionen in dem Land in den vergangenen Tagen höher als 50 pro 100.000 Einwohner gewesen, gehen die Personen auf direktem Weg nach Hause und begeben sich dort in Quarantäne. Außerdem müssen sie sich beim Gesundheitsamt melden. Mehr Informationen finden Sie bei unseren Gesundheitsfragen

+++Update 29. Mai 2020+++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 166 (+ 0). Genesene Personen: 166 (+ 0)

+++Update 28. Mai 2020+++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 166 (+ 0). Genesene Personen: 166 (+ 0)

+++Update 27. Mai 2020+++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 166 (+ 0). Genesene Personen: 166 (+ 0)

+++Update 26. Mai 2020+++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 166 (+ 0). Genesene Personen: 166 (+ 0)

+++Update 25. Mai 2020+++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 166 (+ 0). Genesene Personen: 166 (+ 0)

+++ Update 22. Mai 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 166 (+ 0). Genesene Personen: 166 (+ 0)

+++ Update 20. Mai 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 166 (+ 0). Genesene Personen: 166 (+ 2)

+++ Update 19. Mai 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 166 (+ 0). Genesene Personen: 164 (+ 0)

+++ Update 18. Mai 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 166 (+ 0). Genesene Personen: 164 (+ 0)

+++ Update 15. Mai 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 166 (+ 0). Genesene Personen: 164 (+ 0)

+++ Update 14. Mai 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 166 (+ 0). Genesene Personen: 164 (+ 2)

+++ Update 13. Mai 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 166 (+ 0). Genesene Personen: 162 (+ 0)

+++ Update 12. Mai 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 166 (+ 0). Genesene Personen: 162 (+ 0)

+++ Update 11. Mai 2020 +++
Hinweis zu den Zahlen: Übers Wochenende hat das Gesundheitsamt seine Statistik bereinigt: Personen, die ihren Erstwohnsitz in einem anderen Landkreis haben, wurden nun wieder herausgerechnet.
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 166 (-1). Genesene Personen: 162 (-1)

+++ Update 8. Mai 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 167 (+ 0). Genesene Personen: 163 (+ 0).

+++ Update 7. Mai 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 167 (+ 0). Genesene Personen: 163 (+ 0).

+++ Update 6. Mai 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 167 (+ 2). Genesene Personen: 163 (+0).

+++ Update 5. Mai 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 165 (+ 2). Genesene Personen: 163 (+7).

+++ Update 4. Mai 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 163 (+1). Genesene Personen: 156 (+2).

+++ Update 30. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 162 (+0). Genesene Personen: 154 (+1).

+++ Update 29. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 162 (+0). Genesene Personen: 153 (+0).

+++ Mobiles Diagnosezentrum +++
Um ältere pflegebedürftige Menschen besser vor Corona zu schützen, ist im Landkreis Lüneburg ein sogenanntes mobiles Diagnosezentrum im Einsatz. Der große Vorteil: Weil ein Arzt nun direkt vor Ort auf Corona-Viren testet, müssen die älteren Menschen nicht mehr das Haus verlassen. Die Abläufe sind wie folgt: Wenn Pflegeeinrichtungen und -dienste bei Bewohnern oder Gepflegten Krankheitssymptome wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden feststellen, rufen die Mitarbeitenden das Bürgertelefon unter der Nummer 04131 26-1000 an. Über diese Hotline werden alle notwendigen Informationen ausgetauscht.

+++ Achtung +++
Die Unsicherheit um das Corona-Virus machen sich in diesen Tagen auch Betrüger zunutze. Im Landkreis Lüneburg bieten derzeit Unbekannte im Namen des Gesundheitsamtes an den Haustüren Corona-Tests und Atemschutzmasken an. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter des Gesundheitsamtes unangemeldet bei jemandem klingelt, Produkte verkauft oder Corona-Tests durchführt. Lassen Sie sich nicht verunsichern, lassen Sie keine Fremden in die Wohnung und kontaktieren Sie stattdessen die Polizei.

+++ Update 28. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 162 (+0). Genesene Personen: 153 (+0).

+++ Update 27. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 162 (+0 zum Vortag). Genesene Personen: 153 (+4).

+++ Update 24. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 162 (+0 zum Vortag). Genesene Personen: 149 (+5).

+++ Update 23. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 162 (+2 zum Vortag). Genesene Personen: 144 (+2).

+++ Update 22. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 160 (- 8 zum Vortag). Genesene Personen: 142 (+24).

Die Zahl der Fälle ist im Vergleich zum Vortag gesunken, da in den vergangenen sechs Wochen Personen in die veröffentlichte Statistik aufgenommen wurden, die zwar im Landkreis Lüneburg positiv getestet wurden, dort jedoch nicht ihren ersten Wohnsitz haben. Die Statistik wurde nun angepasst.

+++ Update 21. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 168 (+ 0 zum Vortag).

+++ Update 20. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 168 (+ 0 zum Vortag). Genesene Personen: 118 (+0).

+++ Update 19. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 168 (+ 0 zum Vortag). Genesene Personen: 118 (+0).

+++ Update 18. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg 168 (+ 2 zum Vortag) bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg. Genesene Personen: 118 (+4).

+++ Update 17. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 166 (+ 4 zum Vortag). Genesene Personen: 114 (+5).
Das Land Niedersachsen erlässt eine Verordnung, nach der Einzelhandel und Schulen schrittweise wieder öffnen dürfen.

+++ Update 16. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 162 (+5 zum Vortag). Genesene Personen: 109 (+5).

+++ Update 15. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 157 (+ 3 zum Vortag ). Genesene Personen: 104 (+10)

+++ Update 14. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 154 (+ 6 zum Vortag). Genesene Personen: 94 (+23).

+++ Update 13. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 148 (+ 3 zum Vortag). Genesene Personen: 71 (+0).

+++ Update 12. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 145 (+ 1 zum Vortag). Genesene Personen: 71 (+0).

+++ Update 11. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 144 (+ 4 zum Vortag). Genesene Personen: 71 (+0).

+++ Update 10. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 140 (+ 6 zum Vortag). Genesene Personen: 71 (+0).

+++ Update 09. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 134 (+ 2 zum Vortag). Genesene Personen: 71 (+2).

+++ Update 08. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 132 (+7). Genesene Personen: 69 (+4).

+++ Update 07. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 125 (+3). Genesene Personen: 65 (+ 4).

+++ Update 06. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 122 (+3). Genesene Personen: 61 (+1).

+++ Update 05. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 119 (+ 1) Genesene Personen: 60 (+/- 0).

+++ Update 04. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 118 (+ 5) Genesene Personen: 60 (+8).

+++ Update 03. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 113 (+ 5) Genesene Personen: 52 (+11).

+++ Update 02. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 108 (+ 8) Genesene Personen: 41 (+18).

+++ Update 01. April 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 100 (+3). Genesene Personen: 23 (+18).

+++ Update 31. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 97 (+15). Genesene Personen: 5.

+++ Update 30. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 82 (+0). Genesene Personen: 5.

+++ Update 29. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 82 (+0). Genesene Personen: 5 (+2).

+++ Update 28. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 82 (+10). Genesene Personen: 3.

+++ Update 27. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 72 (+1). Genesene Personen: 3 (+2).

+++ Update 26. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 71 (+2). Genesene Personen: 1.
Erziehungsberatungsstelle Lüneburg schaltet Sorgen-Telefon unter der Nummer: 04131 26-1680 (Mo. – Fr. 9 bis 12 Uhr).
Die erste Person aus dem Landkreis Lüneburg, bei der das Corona-Virus nachgewiesen wurde, ist wieder gesund und gilt damit als immun gegen das Virus

+++ Update 25. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 69 (+4).

+++ Update 24. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 65 (+4).

+++ Update 23. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 61 (+0).

+++ Update 22. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 61 (+7).
Land Niedersachsen erlässt Allgemeinverfügung zu Kontaktbeschränkung

+++ Update 21. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 54 (+1).
Die Bibliotheken Scharnebeck und Bleckede schalten kostenlosen Zugang zur „Onleihe“ unter NBib24.de

+++ Update 20. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 53 (+8).
Landkreis erlässt Allgemeinverfügung zur Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich – Schließung Restaurants, Kneipen
Bei einer Lehrkraft an der Schule am Schiffshebewerk wurde das Corona-Virus nachgewiesen. Vorsorglich wird die Schulgemeinschaft mit rund 600 Schülern sowie 50 Lehrkräften und anderem Personal unter Quarantäne gestellt.

+++ Update 19. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 45 (+3).
Busse fahren ab Montag nach Ferienfahrplänen

+++ Update 18. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 42 (+16).
Landkreis erlässt Allgemeinverfügung zur Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich – Restaurants und Hotels

+++ Update 17. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 26 (+ 20)
Landkreis erlässt Allgemeinverfügung für Krankenhäuser
Landkreis erlässt Allgemeinverfügung zur Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich

+++ Update 16. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 6 (+ 1).

+++ Update 15. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 5 (+ 2).
Die Kreisverwaltung ist für Besucherinnen und Besucher ohne Anmeldung geschlossen. Ab sofort können Termine online unter www.landkreis-lueneburg.de/termin vereinbart werden.

+++ Update 13. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 3 (+ 2).

+++ Update 13. März 2020 +++
Landkreis erlässt Allgemeinverfügung zur Untersagung des Betriebs von Schulen und Kitas
Ansprechpartner für Notbetreuung an Schulen ist die Landesschulbehörde. Infos hierzu finden Sie unter: www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/. Die dortige Hotline für Notbetreuung an Schulen ist unter Tel. 04131 15-2222 erreichbar.

+++ Update 12. März 2020 +++
Landkreis erlässt Allgemeinverfügung zur Untersagung von Veranstaltungen

+++ Update 11. März 2020 +++
Bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Lüneburg: 1 (+ 1).
Corona-Diagnosezentrum nimmt Arbeit auf
Landkreis erlässt Allgemeinverfügung für Reiserückkehrer

+++ Update 10. März 2020 +++
Vorsorge wegen Corona-Gefahr: Landkreis sagt öffentliche Veranstaltungen ab

+++ Update 27. Februar 2020 +++
Landkreis Lüneburg richtet Bürgertelefon unter der Nummer 04131 26-1000 für Fragen zum Corona-Virus ein.

Weitere Infos:
Alle Pressemitteilungen des Landkreises finden Sie unter: https://www.landkreis-lueneburg.de/pressemitteilungen.

 

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Letzte Änderung: 02.06.2020

Gesundheitsfragen

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Ablauf bei Corona-Verdacht

Für alle Gesundheitsfragen erreichen Sie unser Bürgertelefon: 04131 26-1000. Die Ansprechpartner sind von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie am Wochenende und feiertags von 10 bis 13 Uhr zu erreichen. Das richtige Vorgehen bei Corona-Verdacht erfahren Sie hier.

Richtiges Vorgehen bei Corona-Verdacht:

Wer vermutet, an Corona erkrankt zu sein, soll grundsätzlich immer die Nummer des Bürgertelefons des Landkreises Lüneburg: 04131 26-1000 wählen. Von hier aus wird jeder weitere Schritt erläutert und veranlasst. Sollte bei Ihnen ein Test notwendig sein, bekommen Sie über das Bürgertelefon eine Überweisung an das Corona-Diagnosezentrum Lüneburg. Auch Ihr Hausarzt kann Ihnen eine Überweisung für einen Test ausstellen. Zur Terminvereinbarung rufen Sie bitte ebenfalls das Bürgertelefon an. Ein Test ohne vorherige Überweisung ist nicht möglich. Sobald das Testergebnis da ist, ruft das Gesundheitsamt den Patienten an.

Das Klinikum und das Diagnosezentrum erteilen keine Auskunft zu Testergebnissen.

Wie läuft ein Abstrich für einen Test auf COVID-19 eigentlich ab? Unser Film aus dem Diagnosezentrum am Städtischen Klinikum Lüneburg zeigt den Ablauf und erklärt die Prozedur. Ganz wichtig: Ohne Termin kein Test.

Gesundheitsamt weitet Kriterien aus: Test bei allen Menschen mit Erkältungssymptomen

Wie vom Robert Koch-Institut empfohlen, hat das Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg seit Anfang Mai die Corona-Testkriterien ausgeweitet. Nun werden grundsätzlich alle Menschen mit Erkältungssymptomen (Kurzatmigkeit, Husten oder Schnupfen, Gliederschmerzen) für einen Abstrich an das Diagnosezentrum überwiesen – unabhängig von Risikofaktoren wie Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall. „Je mehr Menschen getestet werden, desto mehr Infektionen entdecken wir“, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Marion Wunderlich. „Dadurch können wir schneller Infektionsketten durchbrechen und im Rahmen der Lockerungen frühzeitig Hotspots erkennen.“

Besonders Menschen, bei denen im Bekanntenkreis oder in der Familie irgendjemand in einer Arztpraxis, in der Pflege oder Betreuung, in Kitas oder Schulen arbeitet, einschließlich Reinigungskräften sollten sich umgehend bei Erkältungssymptomen testen lassen.

Um einen Termin im Diagnosezentrum zu erhalten, wenden Betroffene sich an ihre Hausarzt-Praxis oder direkt ans Bürgertelefon. Die Kapazitäten für eine größere Anzahl an Tests sind für den Landkreis Lüneburg vorhanden.

Risikogebiete

Seit dem 10.4.2020 weist das Robert Koch-Institut keine internationalen Risikogebiete oder besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus.

COVID-19 ist inzwischen weltweit verbreitet. In einer erheblichen Anzahl von Staaten gibt es Ausbrüche mit zum Teil großen Fallzahlen; von anderen Staaten sind die genauen Fallzahlen nicht bekannt. Ein Übertragungsrisiko besteht daher sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit. Das Auswärtige Amt hat inzwischen auch eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Daher ist es aus epidemiologischer Sicht sinnvoll, die Ausweisung von Risikogebieten auszusetzen.

 

Informationen für Ein- und Rückreisende

Personen, die aus Mitgliedstaaten der EU, Island, Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, dem Vereinigtem Königreich von Großbritannien und Nordirland nach Niedersachsen einreisen, sollen sich auf direktem Weg nach Hause begeben und sich dort in häusliche Quarantäne zu begeben, wenn die Zahl der Neuinfektionen in dem Land, in dem sie sich aufgehalten haben, in den letzten Tagen höher ist als 50 pro 100.000 Einwohner. In diesem Fall müssen sich die Personen auch bei dem für sie zuständigen Gesundheitsamt melden.

Bitte überprüfen Sie anhand der Karte, ob die Voraussetzungen für eine Meldung und die Quarantäneaßnahmen vorliegen:

Für alle übrigen Länder gilt nach § 5 Abs. 5 der VO, dass Einreisende aus diesen Ländern sich grundsätzlich absondern sollen und sich bei dem zuständigen Gesundheitsamt melden sollen, es sei denn, das RKI hat festgestellt, dass das Ansteckungsrisiko in einem Land als gering erscheint. Bisher ist das vom RKI noch für kein Land festgestellt worden. Einen Anhaltspunkt bieten die täglichen reports der WHO:

Alle Einreisenden aus anderen als in Abs. 1 genannten Ländern müssen sich in ihre Wohnung begeben und sich beim Gesundheitsamt zu melden. Bitte nutzen Sie unser Formular

Für Einreisende mit Symptomen gilt weiterhin:
Wenn Sie bereits Symptome haben, rufen Sie bitte das Bürgertelefon unter der Telefonnummer 04131 26-1000 an. Das Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie am Wochenende und feiertags von 10 bis 13 Uhr erreichbar und vermittelt die Termine zum Test im Diagnosezentrum.

Entschädigung bei Verdienstausfall oder Quarantäne

Bei einem Arbeitsausfall (z.B. durch eine Quarantäne) können Sie online eine Entschädigung beantragen. Die Anträge müssen schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Ende der Quarantäne beim Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg gestellt werden. Das Verfahren starten Sie unter www.landkreis-lueneburg.de/verdienstausfall.
 

Häufige Fragen und Antworten finden Sie in unseren FAQ-Corona und FAQ-Quarantäne.

Erfahren Sie mehr
Letzte Änderung: 29.05.2020

Anträge und Termine

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Online-Angebote des Landkreises

Was müssen Reiserückkehrer beachten? Sie wollen einen Termin in der Kreisverwaltung oder bei der KFZ-Zulassungsstelle vereinbaren? Sie möchten eine Entschädigung bei Arbeitsausfall durch Quarantäne beantragen? Nutzen Sie unsere Online-Angebote für Ihr Anliegen.

Entschädigung bei QuarantäneEntschädigung bei Quarantäne oder Verdienstausfall

Hier können Sie online eine Entschädigung bei Arbeitsausfall beantragen, wenn etwa häusliche Quarantäne angeordnet wurde.
Die Anträge müssen schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Ende der Quarantäne beim Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg gestellt werden.
Antrag starten

 

 

 

20200427_Erntehelfer-300Meldepflicht für Erntehelfer?

Landwirtschaftliche Helferinnen und Helfer, die aus dem Ausland eingereist sind, müssen künftig nicht mehr dem Gesundheitsamt gemeldet werden.
(Stand 12.05.2020)

 

 

 

 

Digitale Termine der KreisverwaltungDigitale Termine der Kreisverwaltung

Welchen Fachdienst möchten Sie wann sprechen? Bitte füllen Sie unser Kontaktformular aus. Sie erhalten so schnell wie möglich eine Antwort. Bitte beachten Sie: Dringende Angelegenheiten gehen vor.

 

 

 

Terminvereinbarung bei der KFZ ZulassungsstelleTerminvereinbarung bei der KFZ Zulassungsstelle

Sie möchten Ihr Auto zulassen, um- oder abmelden? Alle verfügbaren Termine sind in unserem Terminvergabesystem ersichtlich.
Wir bitten Sie derzeit nur einen Termin für unaufschiebbare Anliegen zu buchen.

 

 

 

Meldepflicht für Reiserückkehrer

Informationen für Ein- und Rückreisende

Personen, die aus Mitgliedstaaten der EU, Island, Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, dem Vereinigtem Königreich von Großbritannien und Nordirland nach Niedersachsen einreisen, sollen sich auf direktem Weg nach Hause begeben und sich dort in häusliche Quarantäne zu begeben, wenn die Zahl der Neuinfektionen in dem Land, in dem sie sich aufgehalten haben, in den letzten Tagen höher ist als 50 pro 100.000 Einwohner. In diesem Fall müssen sich die Personen auch bei dem für sie zuständigen Gesundheitsamt melden.

Bitte überprüfen Sie anhand der Karte, ob die Voraussetzungen für eine Meldung und die Quarantäneaßnahmen vorliegen:

Für alle übrigen Länder gilt nach § 5 Abs. 5 der VO, dass Einreisende aus diesen Ländern sich grundsätzlich absondern sollen und sich bei dem zuständigen Gesundheitsamt melden sollen, es sei denn, das RKI hat festgestellt, dass das Ansteckungsrisiko in einem Land als gering erscheint. Bisher ist das vom RKI noch für kein Land festgestellt worden. Einen Anhaltspunkt bieten die täglichen reports der WHO:

Alle Einreisenden aus anderen als in Abs. 1 genannten Ländern müssen sich in ihre Wohnung begeben und sich beim Gesundheitsamt zu melden. Bitte nutzen Sie unser Formular

Für Einreisende mit Symptomen gilt weiterhin:
Wenn Sie bereits Symptome haben, rufen Sie bitte das Bürgertelefon unter der Telefonnummer 04131 26-1000 an. Das Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie am Wochenende und feiertags von 10 bis 13 Uhr erreichbar und vermittelt die Termine zum Test im Diagnosezentrum.

 

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Letzte Änderung: 28.05.2020

Gesetzliche Regelungen

allgemeinverfuegung

Woran sich alle halten müssen

Neue Regelungen für Niedersachsen werden nach Pfingsten erwartet. Alle aktuellen Verordnungen des Landes Niedersachsen sowie geltende Allgemeinverfügungen des Landkreises Lüneburg finden Sie im Wortlaut hier.

Verordnungen und Allgemeinverfügungen sind verpflichtende Regeln an die sich alle Menschen in Hansestadt und Landkreis Lüneburg halten müssen. Sie werden im Amtsblatt veröffentlicht.

Bitte beachten Sie, dass seit Montag (25. Mai 2020) neue gesetzliche Regelungen gelten. Die entsprechende Verordnung (Stand 22.05.2020) finden Sie hier:

Nds-Verordnung-zur-Bekaempfung-der-Corona-Pandemie-Aktualisierung-(Stand-22-05-2020)

Aktualisierung zu Verordnung vom 08.05.2020 – Besuch von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen (Stand 19.05.2020)

 

Weiterhin gilt folgende Allgemeinverfügung des Landkreises Lüneburg:

Allgemeinverfügung zur vorübergehenden Verlängerung von ausländischen Fahrerlaubnissen (Stand 14.04.2020)

 

Weitere Infos der Landesregierung Niedersachsen

fahrplan-nds-300

 

 

Hier finden Sie den Lockerungsfahrplan der Landesregierung für die kommenden Wochen.

 

 

Unter folgenden Seiten finden Sie weitere Infos der Landesregierung:

Corona Themenseite des Landes Niedersachsen

Vorschriften des Landes Niedersachsen

FAQ zum Corona Virus vom Land Niedersachsen

FAQ zu Mund-Nasen-Bedeckung vom Land Niedersachsen

 

 

 

 

Erfahren Sie mehr
Letzte Änderung: 29.05.2020

Ansprechpartner im Landkreis Lüneburg

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Wichtige Telefonnummern

Sie wollen sich über Beschränkungen informieren, haben Fragen zu wirtschaftlichen Hilfen, Veranstaltungen oder geschlossenen Betrieben? Sie brauchen Hilfe beim Einkaufen, bei der Kinderbetreuung oder haben eine psychische Notsituation? Hier finden Sie Infos und Ansprechpartner:

Gewerbetreibende/ Unternehmen/ Selbstständige
Kulturschaffende
Schule und Kitas
Senioren und Nachbarschaftshilfe
Hilfe bei psychischen Notlagen und häuslicher Gewalt

 

Gewerbetreibende/ Unternehmen/ Selbständige

Für Gewerbetreibende und für rechtliche Fragen zu Veranstaltungen hat der Landkreis Lüneburg eine Hotline eingerichtet:

04131 26-1005 (Mo. bis Fr. 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende und feiertags von 10 bis 15 Uhr.)
Alle Mitglieder des Arbeitgeberverbandes können sich bei Fragen zu Kurzarbeit und Arbeitsrecht auch an den Arbeitgeberverband wenden:
04131 872120

Fragen zu wirtschaftlichen Hilfen für Unternehmen oder Selbstständige finden Sie direkt bei der NBank unter https://www.nbank.de/ oder in einer weiterführenden Linksammlung unter www.wirtschaft-lueneburg.de

Bei weiteren Fragen können sich Unternehmen unter an die Wirtschaftsförderung Lüneburg (WLG) wenden:
04131 20820 (Mo. bis Fr von 8 bis 18 Uhr)

Die Sparkasse hat eine Telefon-Hotline rund um die Corona-Krise eingerichtet:
04131 288-0,
für Firmenkunden
04131 288-7777 (Mo. bis Fr. 8.30 bis 19 Uhr).
www.sparkasse-lueneburg.de

 

Kulturschaffende

Kulturschaffende und Kultureinrichtungen in Lüneburg, die Fragen haben, wie sie mit der derzeitigen Situation (Veranstaltungsausfälle, wenig Besucher und Kunden) umgehen sollen, können sich an das städtische Kulturreferat wenden:
kultur@stadt.lueneburg.de und
04131 309-4421.

Der Landkreis Lüneburg hat einen Corona-Soforthilfefonds für regionale Einrichtungen aus dem Bereich Sport und Kultur ins Leben gerufen. Weitere Infos finden Sie hier

Kinderbetreuung von Kleinkind bis Schulkind

Einen aktuellen Fahrplan zur Wiederöffnung von Schulen finden Sie im Bereich “Bildung- Schule und Kita

Bei Fragen zur Schließung von Schulen wenden Sie sich an die Landesschulbehörde unter der Telefonnummer:
04131 15 22 22 oder
www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de

Fragen zu den geschlossenen Kitas beantworten die jeweiligen Kommunen (Mo. bis Fr. 8 bis 16 Uhr) unter folgenden Telefonnummern:
Hansestadt Lüneburg: 04131 309-3100 (Mo. bis Fr. 8 bis 18 Uhr)
Gemeinde Adendorf: 04131 9809-15
Gemeinde Amt Neuhaus: 038841 607-0
Samtgemeinde Amelinghausen: 04132 9209-73
Samtgemeinde Bardowick: 0151 62828344
Samtgemeinde Dahlenburg: 05851 86-0
Samtgemeinde Gellersen: 04131 6727-216
Samtgemeinde Ilmenau: 04134 908-15 (nur Anrufbeantworter)
Samtgemeinde Ostheide: 04137 8008-61
Samtgemeinde Scharnebeck: 04136 9077-500
Stadt Bleckede: 05852 977-0 und 977-38

Familien Sorgentelefon
Für Familien, Eltern, Jugendliche und Kinder aus der Hansestadt und dem Landkreis Lüneburg hat die Erziehungsberatungsstelle ein Sorgentelefon geschaltet:
04131 26-1680 (Mo. bis Fr. 9 bis 12 Uhr)

Zusätzlich erhalten Sie hier Tipps von der Erziehungsberatungsstelle Lüneburg.

 

Senioren und Nachbarschaftshilfe

Senioren erhalten Informationen, Beistand und Beratung am Seniorentelefon der Hansestadt Lüneburg:
04131 309-3370 und 04131 309-3717 (Mo. bis Do. 8 bis 16 Uhr, Fr. 8 bis 12 Uhr).

Die Hansestadt Lüneburg hat ein Nachbarschaftstelefon eingerichtet: Hier bekommen Sie Unterstützung, wenn Sie Hilfe benötigen oder anbieten wollen.
04131 309-3093 (Mo. bis Do. 8 bis 16 Uhr und Fr. 8 bis 12 Uhr)

 

Telefon-Hotline für psychische Notlagen

Für alle Menschen, die in eine psychische Notlage geraten sind, bietet das Psychiatrische Klinik Lüneburg Unterstützung unter
04131 60260 (Mo. bis Fr. 8 bis 16 Uhr) an.

Hilfetelefon: Gewalt gegen Frauen
Für Frauen, die von jeder Form von Gewalt betroffen sind, steht rund um die Uhr das bundesweite Hilfetelefon zur Verfügung.
08000 116 016 (kostenlos).

Weitere Telefonnummern im Landkreis Lüneburg finden Sie in der Übersicht des Kriminalpräventionsrats Lüneburg.

 

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Letzte Änderung: 19.05.2020

Bildung – Kitas und Schulen

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Informationen zu Schule und Kita sowie Familien-Tipps

Nach aktuellem Stand werden die Schulen schrittweise wieder geöffnet und in Kitas die Notbetreuung sukzessive ausgeweitet. Unsere Familien-Tipps finden Sie im unteren Bereich.

Schulen

Das Niedersächsische Kultusministerium hat einen aktualisierten Fahrplan zur Wiederöffnung der Schulen hat am 14. Mai 2020 veröffentlicht. Hier finden Sie die entsprechende Pressemitteilung.
Als Infektionsschutzbehörde und Schulträger hat sich der Landkreis Lüneburg intensiv auf die schrittweisen Schulöffnungen vorbereitet und in allen Schulen Hygienemaßnahmen vorgenommen.

Den aktuellen Hygieneplan (Stand 23.04.20) des niedersächsischen Kultusministeriums finden Sie hier.

Fahrplan zur Wiedereröffnung der Schulen (Stand 14.05.20)

Fahrplan allgemeinbildende Schulen

Fahrplan für die berufsbildende Schulen

Aktualisierter Fahrplan und Infobrief vom Niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne (Stand 14. Mai 2020)

Leitfaden für Schulleitungen, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte an Schulen

Lernen zu Hause – Leitfaden für Eltern, Schülerinnen und Schüler (Arabisch), (Englisch), (Türkisch)

Bei Fragen zur Schließung von Schulen wenden Sie bitte sich an die Landesschulbehörde unter der Telefonnummer:
04131 15 22 22 oder
www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de

Schülerbeförderung
Die Schülerbeförderung läuft mit dem regulären Busfahrplan seit dem 27. April 2020 wieder normal. Die Schülerzahlen werden vom Landkreis weiter beobachtet, und laufend geprüft, ob zusätzliche Busse eingesetzt werden müssen.

Anmeldetermine der weiterführenden Schulen
Diese Termine wurden verschoben, Aktuelle Informationen finden Sie hier.

Die Landesschulbehörde Niedersachsen hat auf Ihrer Webseite eine umfangreiche Sammlung mit Fragen und Antworten zum Thema Einrichtungsschließung, Notbetreuung Wiederaufnahme des Unterrichts zusammengestellt

Kitas, Krippen und Horte

Kitas, Krippen und Horte bleiben nach aktuellem Stand (06.05.20) bis zu den Sommerferien geschlossen. Eine sukzessive Ausweitung der Notbetreuung (zunächst 40%) ist jedoch vorgesehen.
Fragen zu den geschlossenen Kitas beantworten die jeweiligen Kommunen (Mo. bis Fr. 8 bis 16 Uhr) unter folgenden Telefonnummern:

Hansestadt Lüneburg: 04131 309-3100 (Mo. bis Fr. 8 bis 18 Uhr)
Gemeinde Adendorf: 04131 9809-15
Gemeinde Amt Neuhaus: 038841 607-0
Samtgemeinde Amelinghausen: 04132 9209-73
Samtgemeinde Bardowick: 0151 62828344
Samtgemeinde Dahlenburg: 05851 86-0
Samtgemeinde Gellersen: 04131 6727-216
Samtgemeinde Ilmenau: 04134 908-15 (nur Anrufbeantworter)
Samtgemeinde Ostheide: 04137 8008-61
Samtgemeinde Scharnebeck: 04136 9077-500
Stadt Bleckede: 05852 977-0 und 977-38

Familien Sorgentelefon
Für Familien, Eltern, Jugendliche und Kinder aus der Hansestadt und dem Landkreis Lüneburg hat die Erziehungsberatungsstelle ein Sorgentelefon geschaltet:
04131 26-1680 (Mo. bis Fr. 9 bis 12 Uhr)

Familien-Tipps

Alle Familien-Tipps als PDF

Tipps für ein friedvolles Miteinander

  1. Wenn Eltern gestresst sind, nörgeln sie mehr und loben weniger. Damit laufen sie jedoch Gefahr, dass ihr Kind genau das Verhalten wiederholt, was vorher kritisiert wurde. Nehmen Sie sich stattdessen Zeit, positives Verhalten angemessen wertzuschätzen.
  2. Kinder reagieren bei Enttäuschung oft mit heftigen Gefühlsausbrüchen. Lassen Sie sich nicht davon anstecken und gehen Sie auch nicht dagegen an. Atmen Sie durch und überlegen Sie, wie Sie geschickt aus der schwierigen Situation herauskommen, sonst entsteht schnell eine konfliktträchtige Endlosschleife.
  3. Halten Sie es aus, wenn Ihr Kind mit Ihnen unzufrieden ist, wenn es nicht das bekommt, was es will. Statt immer neuer Erklärungen sind klare und genaue Ansagen gefragt.
  4. Nehmen Sie sich über den Tag verteilt mehrere kurze Zeitspannen, in denen Sie sich zu 100 Prozent auf Ihr Kind einlassen. Sagen Sie Ihrem Kind aber auch deutlich, wenn es gerade nicht geht. Halbe Aufmerksamkeit ist für beide Seiten unbefriedigend und führt zu Frust.
  5. Die Zufriedenheit der Eltern beeinflusst das Erziehungsverhalten sehr stark. Also: Sorgen Sie gut für sich selbst, seien Sie nachsichtig und akzeptieren Sie, dass nicht alles perfekt läuft.

Tipps für einen geregelten Medienkonsum:

Eltern haben momentan die Aufgabe, den Medienkonsum ihrer Kinder besonders achtsam zu begleiten. Digitale Medien sollen sich nicht als Lückenfüller für Leerstellen hervortun, die sich für Familien momentan ergeben. Die Rückkehr in einen regulären Alltag muss nach wie vor möglich sein. Darum gilt es zweigleisig zu fahren, analog und digital:

1. Einerseits ist ein erhöhter Gebrauch digitaler Medien nachvollziehbar und noch kein Grund zu übermäßiger Sorge. Schließlich fallen für Lernen, Kontaktpflege und Unterhaltung gerade Schule, Verein oder persönliche Treffen aus. Somit ist die verstärkte Mediennutzung momentan auch ein Stabilisator. Daher hat sie als solche gerade auch positiven Effekte.

2. Anderseits ist es wichtig, dass die „erzieherische Begleitung der Eltern“ nicht vollends ausfällt:

a. Mehr noch als auf die Dauer, kommt es momentan auf den Inhalt an. Es ist weniger bedenklich, dass das Kind auch mal länger als empfohlen im Internet surft, wenn es sich auf altersgerechten Seiten aufhält und/oder von den Eltern über eine gewisse Zeit begleitet wird.

b. Es müssen verbindliche Regeln vereinbart und auf bildschirmfreie Zeiten geachtet werden. Wie in der Schule sollten Pausenzeiten festgelegt werden, in denen sich Kinder ohne digitale Medien beschäftigen. Damit Eltern nicht unnötige Auseinandersetzungen führen, sollten „Richtzeiten“, also ein Zeitfenster, abgesprochen werden. Bei Computerspielen gibt es z.B. Speicherpunkte, an denen ein Spielstand automatisch abgespeichert wird. Falls Ihr Kind abrupt sein Spiel beenden muss, wird das sehr wahrscheinlich zu einem Streit führen.

c. Familienzeiten am Morgen und Abend sollten analog gestaltet werden, beispielsweise mit gemeinsamem Mahlzeiten, basteln oder Gesellschaftsspielen.

Besser als alle Verbote wirkt das gute Beispiel der Eltern. Falls es klare Regeln gibt (etwa „kein Smartphone beim Essen“), dann sollte diese Regel für alle am Tisch gelten.

Tipps bei Geschwisterzwist:

  • Geschwister müssen lernen, dass sie unterschiedlich behandelt werden. Wenn der kleine Bruder neidisch auf die neue Spielkonsole des älteren Bruders ist und sich lautstark über diese Zurücksetzung und Ungerechtigkeit beschwert, fühlen sich viele Eltern unter Druck gesetzt. Sie glauben, die Kinder gleich behandeln zu müssen und fangen an, nach einer Ausgleichshandlung für das benachteiligte Kind zu suchen. Das ist aber nicht sinnvoll. Das beharrliche Bemühen um Gleichbehandlung erzeugt erst das Problem, das man besiegen will: Kinder schauen immer argwöhnischer darauf, was andere bekommen. Wichtig ist nicht, dass die Kinder in jeder Situation gleichbehandelt werden. Allein unter dem Strich sollte es so sein.
  • Rivalität und Streitereien gehören zum Geschwisterleben. Wenn sich Geschwister schlagen oder beschimpfen, dann sollten die Eltern sie erst einmal trennen. Die Botschaft muss lauten: „Ihr könnt gerne zusammen sein, wenn ihr besser miteinander umgeht.“ Es ist nicht sinnvoll, wenn Eltern übereilt oder einseitig Partei für ein Kind ergreifen. Warum? Während Kinder vordergründig um Kleinigkeiten kämpfen, geht es im Hintergrund zumeist um die Zuwendung der Eltern, Angst um den zustehenden Platz in der Geschwisterreihenfolge und um die eigene Selbstbestimmtheit bzw. das eigene Selbstwertgefühl. Eltern appellieren vielfach an die Vernunft des älteren Kindes. Dies erzeugt Frust und schlechte Laune und ist genau genommen auch nicht fair. Zuwendung gegenüber dem älteren Kind entspannt deshalb die Streitigkeiten eher, denn auch kleine Kinder müssen sich an Regeln halten.
  • Vermeiden Sie Vergleiche zwischen ihren Kindern! Die meisten Geschwister führen eine Hassliebe. In ihrer Beziehung gibt es Zuneigung, Zusammenhalt, Rivalität und Eifersucht. Zudem stehen Geschwisterkinder in Konkurrenz um die Zuwendung und Aufmerksamkeit der Eltern. Genau das wird täglich neu verglichen und verhandelt. Die Regeln des fairen Kräftemessens müssen erst gelernt werden. Vergleiche der Eltern verstärken diesen Wettkampf negativ, weil sie die Verlustängste der Kinder steigern: „Nimm dir doch mal ein Beispiel an…“ kann also dazu führen, dass der Streit zunimmt und nicht nachlässt.

Wie erkläre ich Corona? Hinweise und Anregungen für Eltern:

  • Eine klare Orientierung und eine sichere Bindung
    Das sind zwei Ankerpunkte, damit ein Kind eine Krisensituation gut bewältigt: „Es ist seltsam, was gerade passiert. Ich bin für dich da und wir stehen das durch.“
  • Gesprächsbereitschaft
    Fragen Sie Ihr Kind, was es gehört hat, was es schon weiß oder fragen Sie nach seinen Einschätzungen, Gedanken und Sorgen. Ängste bzw. Angstreaktionen sind in dieser Situation normal und nicht bedrohlich. Nehmen Sie diese ernst und besprechen oder tun Sie Dinge.
  • Aktuelle Informationen vermitteln
    Reden Sie über den Istzustand und nicht über die Zukunft. Unsicherheiten gehören zur jetzigen Situation.
  • Altersgerechte Ansprache
    Orientieren Sie sich am Temperament, dem Entwicklungsgrad und dem Angstgrad Ihres Kindes. Verbreiten Sie keine Panik, erläutern Sie Probleme oder auch Regeln zum Kontaktverbot nur so intensiv, wie es im Moment unbedingt sein muss. Das Ziel aller Gespräche ist, dass es im Kopf und im Körper Ihres Kindes ruhiger wird und sich das Herz sicherer fühlt. Seien Sie ehrlich, wenn Sie selbst keine Antwort auf alle Fragen haben. Die Familie kann gemeinsam überlegen, wo sie passende Informationen findet.

Unterricht im Kinderzimmer: Wie lernen Kinder effektiv zu Hause?

In der Corona-Krise müssen viele Eltern den Lernalltag ihrer Kinder selbst gestalten – und ein Ende ihres Einsatzes ist für die meisten noch nicht in Sicht. AnzeigeAlso gilt es, die kommende Zeit möglichst konstruktiv zu nutzen. Die Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Lüneburg gibt Tipps, wie Eltern die Chance erhöhen, dass ihre Kinder effektiv zu Hause lernen:

  1. Schaffen Sie eine gute Arbeitsatmosphäre: Die Aufgaben sollte das Kind an einem Tisch erledigen. Dies kann sowohl der eigene Schreibtisch als auch der Esstisch sein. Es sollte dort ausreichend Platz für Bücher und Hefte geben und ruhig sein. Das heißt: Das Smartphone ist aus.
  2. Formulieren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Lernziele: Hat es beispielsweise Wissenslücken, welche es schwermachen, die vorgegebenen Aufgaben erfolgreich zu erledigen? Dann sollten Sie überlegen, ob und wie zunächst diese Lücken aufgefüllt werden können.
  3. Lassen Sie Ihre Kinder eigene Ideen verfolgen: Darüber entfaltet sich eine Aktivität und Begeisterung, die das Abarbeiten von Hausaufgaben in der Regel nicht hervorruft. Gerade, weil Kinder in der aktuellen Situation keinen regulären Freizeitangeboten nachgehen können, ist Spaß an der Sache unerlässlich.
  4. Nutzen Sie zwischendurch ruhig auch digitale Medien: Sie können klug und dosiert eingesetzt eine abwechslungsreiche Unterstützung sein. Es gibt viele hochwertige Lernportale, die derzeit kostenfrei angeboten werden.
  5. Jeder Mensch lernt anders. Das sollten Sie bedenken:
  6. Wann lernt Ihr Kind am besten? Diese Frage ist wichtig, ansonsten entstehen unnötige Konflikte. Sie sollten also Ihren Morgenmuffel länger schlafen lassen.
  7. Einige Kinder brauchen eine klare Struktur mit einer festen Abfolge von Lernfächern. Andere Kinder vertiefen sich lieber für mehrere Stunden in ein Thema. Dies sollten Sie berücksichtigen. Und auch Pausen dürfen nicht zu kurz kommen.
  8. Die Corona-Pandemie entschleunigt das gesamte Leben: Für Familien kann das auch eine Chance sein. Denn sie gewinnen vor allem eines: Gemeinsame Zeit. Bernd Albrecht-Hielscher von der Erziehungsberatungsstelle meint: „Zurzeit ist geht es nicht darum, dass sich Ihre Kinder zu Hause genauso viel Wissen aneignen wie in der Schule. Möglicherweise ist es eine ausreichende Aufgabe, einfach nur Familie zu sein. Zudem kann es sein, dass Kinder gerade mehr über das Leben lernen als Schule ihnen vermitteln könnte.“

Pubertätskrach in Zeiten von Corona

Kontaktbeschränkungen, Betreuung der Geschwister, Prüfungsdruck: Viele Jugendliche stehen in der aktuellen Corona-Situation unter besonderer Anspannung. Diese Gemütsverfassung kann Streitereien innerhalb der Familie begünstigen. Verstärkt wird das Konfliktpotenzial dadurch, dass junge Menschen gerade in der Phase der Pubertät ihre Grenzen austesten wollen, impulsiv reagieren und ihre Entscheidungen überwiegend emotional und lustbetont treffen. Um Eltern den Umgang mit ihren pubertierenden Kindern zu erleichtern, hat die Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Lüneburg Tipps zusammengestellt:

  1. Ohne Streit wird es nicht gehen

Damit Konflikte nicht eskalieren, sollten Eltern Verständnis für die Anliegen bzw. Widerstände ihrer Kinder entwickeln und nicht gleich mit massiver Kritik und pauschalen Bewertungen reagieren. Und wenn es einmal lauter wird, kann man sich hinterher auch entschuldigen.

  1. Nur Nein sagen, reicht nicht

Verbote ohne Alternativen führen zwangsläufig in die Auseinandersetzung. Jugendliche sind –etwa durch soziale Medien – oft viel enger miteinander verbunden als Erwachsene. Erweitern Sie ruhig die Internetzeiten in einem begrenzten Rahmen und erlauben Sie etwas mehr Nutzung von sozialen Medien. Damit bieten Sie beispielsweise einen Ausgleich dafür, dass persönliche Begegnungen momentan stark reduziert sind.

  1. Verantwortung zutrauen

Die aktuellen Einschränkungen erlauben beispielsweise ein Treffen mit ein bis zwei Freundinnen oder Freunden unter strengen Auflagen. Nur, weil Ihr Kind die Einschränkungen infrage stellt, bedeutet dies nicht, dass es sich nicht an die Regeln hält, um ein wenig Freiraum zu bekommen.

  1. Eigenzeit organisieren

Eltern sollten ihren Kindern in der Pubertät dabei helfen, Eigenzeit zu nehmen, beispielsweise über Fahrradfahren, Laufen oder Spazierengehen. Wenn Sie da ein vernünftiges Verhältnis hinbekommen, vielleicht sogar gemeinsam einen Plan für die Woche machen, dann haben hoffentlich alle am Ende den Eindruck: Diese Tage waren ja gar nicht so langweilig oder so frustrierend wie gedacht.

  1. Was sonst noch hilft

Eine standhafte, wohlwollende und nachvollziehbare Grundhaltung der Eltern, Rückzugsorte und -momente für jedes Familienmitglied, häufige Telefonate mit Freundinnen, Freunden und anderen Familienangehörigen, gemeinsam aufgestellte Regeln für Medien-Konsum sowie Erlebnisberichte oder ein Tagebuch.

Familienregeln und wozu sie gut sind

  • Eltern erziehen ihre Kinder vorwiegend über ihre unmittelbare Vorbildfunktion. Kinder identifizieren sich bewusst oder unbewusst mit ihren Eltern und ahmen sie dann nach. Eltern können also nicht etwas einfordern oder aufstellen, was sie selbst nicht vorleben.

  • Regeln sollen Eltern dabei helfen, ruhig und friedvoll durch den Alltag zu kommen. Überreguliert werden darf der Familientag aber auch nicht, weil ansonsten ständig Diskussionen anstehen.

  • Regeln verhindern keine Konflikte. Sie sind im besten Sinne Orientierungshilfen und können das Familienleben entspannen.

  • Regeln sollten schrittweise gemeinsam mit den Kindern aufgestellt werden. Eine wöchentliche Familienkonferenz kann beispielsweise der Ort sein, in dem Abmachungen getroffen, verändert oder auch abgeschafft werden.

  • Regeln gelten für die gesamte Familie, ohne Ausnahme. Damit wird ein Rahmen festgelegt, in dem sich alle frei bewegen können.

  • Es gibt Regeln, die nicht verhandelbar sind. Diese beziehen sich auf die Familienmoral und stellen den Rahmen des Miteinanders dar. Jede Familie hat ihre ganz eigenen Vorstellungen, etwa ein ehrliches Verhältnis untereinander, Beziehungen auf Augenhöhe oder ein respektvoller Umgang. Diese Vorsätze sind im Kern unumstößlich und werden immer wieder neu eingeübt.

  • Beim Einhalten beziehungsweise Nichteinhalten von Regeln geht es nicht darum, zu belohnen oder zu bestrafen. Eltern, die sich nicht an eine Familienregel halten, haben normalerweise auch keine Konsequenzen zu befürchten. Auch Kinder wollen, dass das Familienleben klappt. Deshalb sollte bei einem Regelbruch herausgefunden werden, was helfen kann, dass es beim nächsten Mal besser funktioniert.

  • Wenn Eltern die Familienregeln glaubhaft mit Leben füllen, dann gelingt die Vorbildfunktion. Sie bauen eine natürliche Autorität auf, über die sie überzeugend wirken, ohne in Machtkämpfe abzurutschen.

Wenn sich das Kind zurückzieht

In der aktuellen Corona-Situation zeigen sich manche Kinder unausgeglichen und unruhig, andere ziehen sich eher zurück. Letzteres ist kein Zeichen von Langeweile, sondern von Unsicherheit und Resignation. Insofern ist der Rückzug auch ein Schutzraum, den sich das Kind um sich herum aufbaut. Dieses Verhalten gehört in Phasen – nicht nur während der Pubertät – zu jeder kindlichen Entwicklung. Manchmal gibt es aber auch einschneidende Ereignisse, auf die ein Kind damit reagiert. Für Eltern ist es gar nicht so einfach damit umzugehen, wenn ihr Kind missmutig oder schlecht gelaunt wirkt und niemanden an sich heranlässt. Wie Eltern mit ihren Kindern ins Gespräch kommen, weiß Bernd Albrecht-Hielscher von der Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Lüneburg:

1.    Eigene Gedanken und Gefühle mitteilen
Fassen Sie sich kurz und formulieren Sie Ihre Eindrücke sicher, gelassen und ruhig: „Ich sehe, dass es dir nicht gut geht“. „Ich spüre, dass du wütend bist“. „Ich glaube, dass du unsicher bist.“ „Ich denke, du fragst dich, ob du mit mir über etwas sprechen kannst.“

2.    Keine Diskussionen
Es ist nicht entscheidend, ob Ihr Kind zustimmt oder überhaupt irgendeine Gefühlsregung erkennen lässt. Wichtig ist, dass es Sie hört und sich der eigenen möglichen Gefühle bewusst wird. Nachdem Sie Ihre Eindrücke ausgesprochen haben, sollten Sie keine Diskussion darüber beginnen. Die eigene persönliche Wahrnehmung wird so stehen gelassen. Das ist wichtig.

3.    Druck vermeiden
Respektieren Sie, dass Ihr Kind nicht ausgefragt werden möchte. Falls Sie dies nicht beherzigen, erzeugen Sie einen unguten Druck. Dies führt zumeist dahin, dass das Kind etwas sagt, was nicht seinen Gefühlen entspricht. Druck erzeugt Lügen!

4.    Wünsche formulieren
Versetzen Sie sich in das Alter und die Situation des Kindes. Was würden Sie sich selbst (als Kind) tief in Ihrem Inneren wünschen? Welche Reaktion der Eltern wäre momentan hilfreich? Bestenfalls notieren Sie alles, was Ihnen einfällt. Erzählen Sie Ihrem Kind bei einer passenden Gelegenheit, was Ihnen gut getan hätte. Belassen Sie es bei dieser Auskunft und drängen Sie Ihr Kind nicht, dazu Stellung zu nehmen.

5.    Verstehen lernen
Sollte Ihr Kind anfangen zu reden: Stellen Sie die Fragen so konkret wie möglich. Allgemeinfragen kann ein Kind in der Regel nur schwer beantworten. Sie sollten Bewertungen lassen wie „Diese Angst musst du doch (bei uns) nicht haben.“ Es geht darum, dass Sie verstehen lernen, wovor sich Ihr Kind schützen möchte und unter welchen Bedingungen es sich öffnet oder verschließt.

6.    Was noch wichtig sein kann
Sie sollten nicht unangekündigt in das Zimmer Ihres Kindes eintreten und sagen: „Wir müssen mal mit dir reden“. Irgendwann muss das Kind sein Zimmer verlassen. Diesen Zeitpunkt sollten Sie abwarten. Der erste Schachzug könnte sein, eine Verabredung zu treffen, also eine Gemeinsamkeit zu finden, die beiden Seiten normalerweise Spaß macht. Das kann die Atmosphäre ändern, beispielsweise kann über das gemeinsame Anprobieren von Klamotten ein guter Austausch entstehen.

 

 

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Letzte Änderung: 19.05.2020

Wirtschaft und Einzelhandel

wirtschaft

Informationen zum Einzelhandel, der Gastronomie und Kultureinrichtungen

Aktuell dürfen Geschäfte unter Auflagen wieder öffnen. Die Auflagen unterscheiden sich beim Einzelhandel, der Gastronomie und Kultureinrichtungen.

Die Öffnungen erfolgen unter strengen Auflagen:

  • Pro 10 Quadratmeter darf nur eine Person im Laden sein, ein Abstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden.
  • Warteschlangen vor den Geschäften müssen vermieden werden.
  • Der Arbeitsschutz für Mitarbeitende ist einzuhalten.

Gastronomie und Kultur

Ab dem 11.05.2020 können Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten in Niedersachsen wieder öffnen, ohne Begrenzung der Öffnungszeiten, allerdings mit organisatorischen Einschränkungen.

Als besondere Regeln für die Gastronomie sind darüber hinaus zu beachten:

  • Es dürfen nur max. 50 % der vor der Corona bedingten Schließung vorhandenen Sitzplatzkapazitäten im Betrieb gleichzeitig belegt werden.
  • Im Gastraum sind Tische in einem Mindestabstand von 2 m. anzuordnen.
  • Die Gäste sind angehalten, im Vorhinein zu reservieren.
  • Als Kontaktdaten für eine Nachverfolgbarkeit müssen Gäste ihren Namen und eine Telefonnummer hinterlassen.
  • Mund-Nasen-Schutz ist für das Servicepersonal verpflichtend, nicht allerdings für die Gäste am Tisch.
  • Es wird ausschließlich am Tisch serviert. In Selbstbedienung können nur fertig konfektionierte Tellergerichte ausgegeben werden. Betreiber und Kunden sind verpflichtet, darauf zu achten, dass jederzeit ein Abstand von 1,50 Metern zwischen Kunden, für die die aktuellen Kontaktbeschränkungen gelten, eingehalten wird.
  • Buffets sind nicht erlaubt.
  • Keine Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung auf den Tischen (keine Speisekarten, Gewürzständer, Flyer etc.).
  • Die Aufteilung im Gastraum ist so vorzunehmen, dass Gäste nicht in Kontakt mit vorgehaltenen Speisen kommen können (zum Beispiel keine Salatinseln in Steakrestaurants, generell keine offenen Küchen).
  • Die Gäste sind über den betrieblichen Infektionsschutz und das angewendete Hygienekonzept per Aushang zu informieren.

 

Alle weiteren Einrichtungen wie Diskotheken, Theater, Kinos und Konzerthäuser bleiben vorerst geschlossen.

Kontakte müssen weiterhin auf ein Mindestmaß reduziert werden. Hochzeiten und Beerdigungen dürfen nur im engsten Familienkreis (maximal zehn Personen) stattfinden.

 

Die neueste Verordnung (Stand 08.05.2020) können Sie sich im Bereich “Gesetzliche Regelungen” auf dieser Seite herunterladen.

Bei rechtlichen Fragen können Sie sich montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende und feiertags von 10 bis 15 Uhr an das Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg unter der Tel. 04131 26-1005 wenden.

 

Corona Soforthilfen

Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten, Soloselbstständige, Freiberufler und Startups können bei der NBank finanzielle Soforthilfen beantragen.

Genauere Informationen zur Antragstellung gibt es unter www.soforthilfe.nbank.de.

Fragen beantwortet auch die Wirtschaftsförderung Lüneburg unter der Tel. 04131 20820 (Mo. bis Fr. von 8 bis 18 Uhr) oder auf www.wirtschaft-lueneburg.de.

Der Landkreis Lüneburg hat einen Corona-Soforthilfefonds für regionale Einrichtungen aus dem Bereich Sport und Kultur ins Leben gerufen. Weitere Infos finden Sie hier

 

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Letzte Änderung: 19.05.2020

Informationen in anderen Sprachen

weitere-sprachen

Information in further languages

Die Informationslage zur Einschränkung des öffentlichen Lebens ist für alle nicht immer gut greifbar. Hier finden Sie eine mehrsprachige Info-Sammlung zum Corona-Virus und dem Umgang damit.

Der Landkreis Lüneburg hat Plakate mit Hygiene-Hinweisen erstellt. Diese können hier heruntergeladen werden:

Corona-Plakat Arabisch

Corona Plakat Deutsch

Corona-Plakat Farsi

Corona-Plakat Französisch

Corona-Plakat Kurdisch

Corona-Plakat Polnisch

Corona-Plakat Türkisch

Verhaltensregeln

Die Verhaltensregeln ab 11. Mai 2020 veröffentlicht die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung in vielen Sprachen von Englisch bis Farsi:

Die neuen Verhaltensregeln Alle Übersetzungen (Stand 11.05.2020)

Mehrsprachige Informationen zum Umgang mit Corona-Virus von der Bundesregierung und dem Land Niedersachsen.

Auf der Seite des Integrationsbeauftragten der Bundesregierung sowie auf der Seite des Migratonsbeauftragten Niedersachsens finden Sie gesammelte Hinweise zum Corona-Virus in verschiedenen Sprachen. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert und gehen auch über Gesundheitsfragen hinaus.

https://www.integrationsbeauftragte.de/   

http://www.migrationsbeauftragte-niedersachsen.de

Leitfaden für Eltern Schülerinnen und Schüler des Niedersächsischen Kultusministeriums

Lernen zu Hause – Leitfaden in Arabisch

Lernen zu Hause – Leitfaden in Englisch

Lernen zu Hause – Leitfaden in Türkisch

Was tun bei Verdacht?
Mehrsprachige Infoblätter der Johanniter Unfallhilfe
– englisch, dari, arabisch, farsi, türkisch, russisch, italienisch, französisch
abrufbar über den BUMF
https://b-umf.de/p/mehrsprachige-informationen-zum-coronavirus/

Täglich aktualisierte Infos zum Coronavirus
– deutsch, arabisch, englisch, persisch, französisch, pashtu
https://handbookgermany.de/de/live/coronavirus.html
https://handbookgermany.de/ar/live/coronavirus.html
https://handbookgermany.de/en/live/coronavirus.html
https://handbookgermany.de/fa/live/coronavirus.html
https://handbookgermany.de/fr/live/coronavirus.html
https://handbookgermany.de/ps/live/coronavirus.html

Infos zu Corona auf englisch der WHO:
https://www.who.int/news-room/q-a-detail/q-a-coronaviruses

Nähanleitung für Behelfsmasken in verschiedenen Sprachen
Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung hat uns eine Nähanleitung für Behelfsmasken in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Russisch, Polnisch, Griechisch, Spanisch, Arabisch und Farsi zur Verfügung gestellt.

Hygienetipps
– Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch und Russisch
zum Runterladen gibt es weitere Informationen, Piktogramme und die wichtigsten Hygienetipps von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html

Reiseinformationen
– Deutsch, Englisch, Italienisch, Chinesisch, Persisch und Koreanisch vom Robert Koch Institut
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Transport/Info_Reisende_Tab.html

Häusliche Isolierung bei bestätigter COVID-19-Erkrankung
Flyer für Patienten und Angehörige in den Sprachen: Englisch, Französisch, Russisch, Türkisch
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene/haeusl-Isolierung.html

Außerdem:

Der Kanal WDRforyou erstellt regelmäßig Corona Update Videos auf arabisch und persisch:
https://www.youtube.com/playlist?list=PL7HpITs3-z1afu7-WmmE8DmcRLmkgn7n2

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